Im Jänner 2026 fand im Rahmen des Projekts GOLD (Getting Older with a Disability) eine Schulung für Mutliplikator

Im Jänner 2026 fand im Rahmen des Projekts GOLD (Getting Older with a Disability) eine Schulung für Mutliplikator:innen aus den Partnerländern statt. Der Fokus der Schulung lag auf Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung im Alter. Die Schulung wurde von der portugiesischen Partnerorganisation Aproximar organisiert und fand von 20. bis 22. Jänner 2026 in Lissabon statt.

Zu dieser Veranstaltung waren Fachkräfte und Vertreter:innen europäischer Organisationen aus der Behindertenhilfe und Altenpflege sowie Forschende im Bereich der Gerontologie eingeladen, um gemeinsam mit den GOLD-Projektpartner:innen aus Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal und Rumänien diesen Meilenstein im Projekt zu setzen. 

Bei der transnationalen Schulung hatten die Multiplikator:innen die Möglichkeit, sich mit dem E-Learning-Kurs, der im Rahmen des Projekts entwickelt wurde, auseinanderzusetzen und die Lernmodule zu evaluieren. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick über die Kurs-Inhalte, konnten sich mit der digitalen Lernplattform vertraut machen und das Online Training testen. Über diesen praxisnahen Ansatz war es den Projektpartner:innen möglich, die Anwenderfreundlichkeit des Kurses zu evaluieren, Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren sowie Feedback zur technischen Aspekten zu geben. 

Im Anschluss an die transnationale Schulung traf sich das GOLD-Projektteam zu einem ganztägigen Partnermeeting, um sich umfassend mit den Rückmeldungen aus zwei intensiven Schulungstagen auseinanderzusetzen und die nächsten Projekt-Schritte zu planen.

Wollen Sie mehr über den E-Learning-Kurs erfahren? Weitere Infos folgen in Kürze. Bleiben Sie auf dem Laufenden! 

Ein Programmpunkt der transnationalen Multiplikator:innen-Schulung im Rahmen des GOLD-Projekts, der von Aproximar organisiert wurde, war der Besuch bei CERCICA in Cascais am 21. Januar 2026. Die Gruppe wurde von Koordinatorin Joana Bettencourt begrüßt, die das Leitbild der Organisation vorstellte und durch die Einrichtung führte. Die Teilnehmenden konnten einen umfassenden Einblick in den Alltag der Menschen mit Behinderungen gewinnen, die bei CERCICA im Wohn- oder Tagesbereich begleitet werden.

Bei diesem Besuch wurde eine wichtiges Thema aufgezeigt: „Die Menschen, die wir begleiten, werden älter – es ist an der Zeit, soziale Dienstleistungen neu zu denken!“

Dieses Thema zog sich wie ein roter Faden durch den Vormittag und löste angeregte Diskussionen über innovative Methoden und die Anpassung von Begleitungs- und Unterstützungsansätzen auf neue Bedürfnisse, die mit dem Altern einhergehen, aus. Die Besucher:innen tauschten Ideen mit den CERCICA-Teams aus und sammelten wertvolle Erkenntnisse für das GOLD-Projekt.

So verwandelte sich ein einfacher Besuch in einen transnationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch, der die Vernetzung von Projektpartner:innen, Forschenden und Fachkräften ermöglichte und die Verbindung von Theorie und Praxis festigte.

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